Wir glauben an den Wandel der bewegt.

Welchen Gewinn bringt uns Veränderung?

Schon Heraklit sagte „Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung“. Wachstum und Weiterentwicklung erfordern unabdingbar auch Veränderung. Ein lebendes System und damit auch ein Unternehmen, ist ohne stetige Bewegung und Veränderung nicht überlebensfähig. Grundsätzlich würde uns Menschen Veränderung erst einmal nichts ausmachen. Probleme entstehen erst dann, wenn von außen entschieden wird, dass eine Veränderung nötig ist und wenn es eine Diskrepanz zwischen dem erlebten Ist-Zustand und dem angestrebten Soll-Zustand gibt. Spätestens dann kommen z.B. bei Mitarbeitern spannende Prozesse in Gang.

Gehasst und geliebt

Die menschliche Einstellung zur Veränderung ist oft ambivalent: „Ich freue mich auf etwas Neues!“ und „Ich habe Angst vor dem Ungewissen!“ teilen sich oftmals gleichzeitig, gedanklichen und emotionalen Raum. Wir bewegen uns daher in Change-Prozessen kontinuierlich im Spannungsfeld von „Bewahren was ist“ und „Verändern was ist“. Getreu dem Motto „A comfort zone is a beautiful place, but nothing ever grows there.“ ist für Veränderung ein mutiger Schritt vom Bekannten (Komfortzone) ins Unbekannte (Lern- und Panikzone) nötig.
Das Lernzonenmodell nach Luckner und Nadler verdeutlicht diesen Umstand:
Komfortzone: Hier wissen wir um unsere Ressourcen. Wir fühlen uns sicher und routiniert, wir kennen uns aus. Hier ist es eher unspektakulär und tendenziell langweilig.
Lernzone: Wir müssen auf unsere Ressourcen zurückgreifen, fühlen uns dabei überwiegend kompetent. Wir sind gleichzeitig gespannt und angespannt, neugierig und unsicher. Hier erwartet uns Neues, das uns unbekannte und ungewohnte Dinge abverlangt.
Panikzone: Wir haben keinen Zugriff auf unsere Ressourcen oder sie reichen nicht aus. Wir bekommen Frust und Angst, haben das Gefühl, dass das Neue eine Nummer zu groß für uns ist. Bei längeren Aufenthalten hier entsteht Panik.  Wir wollen reflexartig zurück in die Komfortzone und dort erst mal durchatmen (oder am liebsten für immer dortbleiben).
Die gute Nachricht, wenn wir mit der Veränderung gehen, statt gegen sie: Je häufiger wir Ausflüge in die Lernzone unternehmen, desto bekannter wird sie. Was früher noch Lernzone war, wird durch gesteigerte Ortskenntnis zur Komfortzone. Was früher noch Panikzone war, wird durch neue Erfahrungen zur Lernzone.